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Rettungsassistent nach i.v.-Zugang gekündigt

Am 02.05.2018 wurde einem Rettungsassistenten des BRK Bamberg die Kündigung ausgesprochen, weil er einer Patientin einen i.v.-Zugang gelegt und eine Vollelektrolytlösung (500 ml) verabreicht hat. Die Patientin mit Z. n. Sturz litt an leichten Rückenschmerzen, Durchfall sowie Erbrechen, war nach der umfangreichen Aufklärung mit dieser Maßnahme einverstanden und lehnte bei voller Zurechnungsfähigkeit eine Beförderung ab. Der Rettungsassistent klärte die Patientin und Familienmitglieder erneut umfangreich auf, dass sie bei erneuter Verschlechterung des Gesundheitszustandes erneut den Rettungsdienst oder alternativ den Kassenärztlichen Bereitschaftsarzt rufen mögen. Der später eingetroffene Bereitschaftsarzt beschwerte sich danach beim BRK und ÄLRD über die „Kompetenzüberschreitung“ und löste damit die arbeitsrechtlichen Schritte aus.

Zu der Kündigung des BRK KV Bamberg sprach sich der zuständige ÄLRD für ein Berufsverbot aus.

Da es sich bei dem betroffenen Rettungsassistenten um ein DBRD-Mitglied handelt, vertreten wir ihn anwaltlich. Leider ist dies ein erneuter Fall in Bayern von „Mitarbeiterentsorgung“. Hier wird in keiner Weise die Verhältnismäßigkeit gewahrt. Ein Patienten- und Mitarbeiterschutz eines Arbeitgebers sieht anders aus. Es ist befremdlich, dass in der jüngeren Vergangenheit solche erschreckenden Nachrichten nur aus Bayern zu vernehmen sind.

Forschungsumfrage zur Vorstellungskraft – psychologischen Traumabewältigung im Rettungsdienst

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben sich an einer Forschungsumfrage der Ben Gurion Universität (BGU, PREPARED Center for Emergency Response Research, Israel) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin zu beteiligen.
Bei der Umfrage handelt es sich um ein Forschungsprojekt aus dem Bereich der psychologischen Traumabewältigung im Rettungsdienst, inklusive der Notärzte.

Ziel ist es Betroffenen Kolleginnen und Kollegen die bestmöglichen Hilfen zukommen zu lassen. Dieses Ziel unterstützen wir gerne und bitten Sie ebenfalls uns mit der Beantwortung und auch der Verbreitung des Fragebogens (z.B. per E-Mail oder sozialen Netzwerken) zu helfen.
Für die Erfassung einer Kontrollgruppe kann der Fragebogen gerne auch an nicht im Rettungsdienst tätige Personen weitergeleitet werden.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Sie kann jederzeit abgebrochen werden. Es werden keine persönlichen Daten erhoben, die Rückschlüsse auf die Identität der Teilnehmer zulassen. Die erhobenen Daten werden ausschließlich zu Forschungszwecken verwendet.

Über den folgenden Link können Sie bis Mitte Mai 2018 an dieser Forschungsumfrage teilnehmen:

http://bgumanagement.qualtrics.com/jfe/form/SV_eMe4Npm5xrYEevb

Sollten Sie Fragen zu der Forschungsumfrage haben können Sie uns gerne kontaktieren. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (falls möglich, bitte in englischer Sprache).

Wichtige Empfehlung für die Rettungsdienstmitarbeiter in Bayern

Der Vorstand des DBRD hat sich aufgrund der aktuellen Probleme in Bayern entschlossen allen Rettungsdienstmitarbeitern in Bayern zu empfehlen, bei invasiven Maßnahmen ab sofort immer einen Notarzt nachzufordern. Es kann nicht sein, dass Rettungsdienstmitarbeiter bei Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit Gefahr laufen gekündigt zu werden oder medizinisch begründete Maßnahmen am Patienten unterlassen. Die Landespolitik muss u. E. Maßnahmen ergreifen, die den Patienten- und Mitarbeiterschutz in den Fokus rücken. Die bisher getroffenen Aussagen des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration sind weder hilfreich noch zeitgemäß. Andere Rettungsdienstgesetze haben gezeigt, wie der Rettungsdienst zukunftsorientiert aufgestellt werden kann und Rettungsdienstmitarbeiter die Ausübung ihrer Tätigkeit rechtssicherer ausüben können. Der DBRD wird sich jetzt noch verstärkter für eine rechtssichere Grundlage für die tägliche Arbeit im Rettungsdienst einsetzen.

Wir bitte alle Rettungsdienstmitarbeiter, Mitarbeitervertretungen und Führungskräfte der Leistungserbringer im Rettungsdienst in Bayern den Aufruf auf den Rettungswachen aufzuhängen und bekannt zu machen.

Aufruf 04 05 2018 002

10 goldene Regeln für die Arbeit im Rettungsdienst

10goldene regeln preImmer wieder stehen die Mitarbeiter des Rettungsdienstes vor der Frage, was erwarten wir von uns selbst oder den Kolleginnen und Kollegen sowie was erwarten andere von uns. Daher geben wir nun die sogenannten „10 goldenen Regeln für die Arbeit im Rettungsdienst“ heraus, an denen wir uns einerseits orientieren sollten und andererseits alle Verantwortlichen auffordern, hierfür notwendige Bedingungen zu schaffen. Die „10 goldenen Regeln“ wurden vom Vorstand, Beirat und Ärztlichem Beirat des DBRD unter Mitwirkung von Dr. med. Christian Hermanns erstellt.

Wir werden die Poster kostenlos in DIN A2 und DIN A3 auf der RETTmobil an unserem Stand E 1102 verteilen. Zusätzlich können Poster im gewünschten Format von Rettungswachen und Notfallsanitäterschulen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ebenfalls kostenlos angefordert werden. Der Versand erfolgt ab dem 01.06.2018.

Selbstverständlich steht das Poster pdfhier auch zum Download zur Verfügung (1.8 MB).

 

DBRD beim DGCH-Kongress

DGCH KongressDer DBRD war am 20.04.2018 mit einer eigenen Sitzung beim 135. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in Berlin vertreten. Unter dem Titel „Besondere Einsatzsituation-Besonderes Vorgehen“ wurden drei Vorträge gehalten.

Es begann Marco K. König, 1. Vorsitzender DBRD und Nationaler Koordinator von TCCC/TECC Deutschland, mit dem Referat „Besonderheiten bei der Verletztenversorgung in taktischen Einsatzlagen“.
Die „Methoden der Blutungskontrolle“ stellte Oberfeldarzt Dr. Thorsten Hauer, Chirurg und Medizinischer Direktor von PHTLS Deutschland, vor.
Den Schlussvortrag hielt Oberstabsarzt Dr. Fabian Spies, Anästhesist und Medizinischer Direktor von TCCC/TECC Deutschland, zum Thema „Gut ausgebildet-TECC, ein besonderes Kurskonzept“.

DBRD beim 4. Symposium Lernfeld Rettungsdienst

symposiumrettMarco K. König, 1. Vorsitzender, hielt beim 4. Symposium Lernfeld Rettungsdienst in Hamburg am 17.04.2018 den Eröffnungsvortrag.
Unter dem Titel
Wie läuft es mit der Notfallsanitäter-Ausbildung? Herausforderungen durch das Territorialprinzip und andere Formalia“
gab König vor über 280 Teilnehmern einen Rückblick auf die Entstehung des Notfallsanitätergesetzes, die Ist-Situation des Föderalismus und die Chancen für die Schulen.

 

DBRD bei Pflege e.V.

pflege evDer DBRD, vertreten durch seinen Vorsitzenden Marco K. König, war vom Pflege e.V. zu einem Expertengespräch in die Universität Witten/Herdecke eingeladen. Die Sitzung am 16.04.2018 mit vielen Verbänden und Organisationen war ein kick-off und hat zum Ziel für alle Beteiligten in einer Notaufnahme bei einer Kultur der Wahrnehmung und Kommunikation zu unterstützen. Hierzu gehört auch, wie es gelingt ein Mindestmaß an Anstand in den Notaufnahmen sicher zu stellen.

 

CC- und MCD-Treffen in der DBRD Akademie GmbH

2018.04.07Am 07.04.2018 haben sich die Kurskoordinatoren und Medizinischen Kursdirektoren aller Kursformate der DBRD Akademie zu einer Arbeitstagung in Lübeck getroffen.

Marco K. König, Vorstandsvorsitzender des DBRD und Geschäftsführer der DBRD Akademie leitete zusammen mit seinem Kollegen Frank Flake die Tagung und stellte nach einem kurzen Überblick über die Arbeit des DBRD die Mitarbeiter der Geschäftsstelle vor. Des Weiteren wurden neben einem Rückblick auf 2017, die Bilanzen und der Ausblick auf 2018 vorgestellt. Nach dem sehr erfolgreichem Jahr 2016 konnten wir 2017 noch mehr Kurse durchführen und dadurch deutlich mehr Provider begrüßen. Es fand zudem ein intensiver Austausch über offene Punkte und Herausforderungen statt.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass wir auch für die Zukunft professionell aufgestellt sind und möglichst vielen Teilnehmern die Kursformate AMLS, EPC, GEMS, PHTLS, TCCC und TECC ermöglichen wollen.

 

GERD - GEsundheit im RettungsDienst: Befragung gestartet.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie ist es eigentlich um die Gesundheit des Rettungsfachpersonals gestellt? Das möchten wir jetzt genau wissen. Unser Partner PAX und Surveymatics führen in Kooperation mit der medizinischen Fakultät der Otto von Guericke Universität Magdeburg eine wissenschaftliche Studie durch, die durch den DBRD aktiv unterstützt wird. Genannt wird sie GERD: „Gesundheit von Einsatzkräften im Rettungsdienst“. Ziel dieser Befragung ist es, Zusammenhänge zwischen der Arbeit im Rettungsdienst und den sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Gesundheit zu erkennen. Die Befragung dauert etwa 20 Minuten. Wir würden uns sehr freuen wenn möglichst viele die Befragung unterstützen, und daran teilnehmen. Letztlich soll die Studie dabei helfen, den Gesundheitsschutz von Einsatzkräften im Rettungsdienst zu verbessern. 

Die Befragung läuft bis zum 30. April 2018. Alle Angaben werden absolut vertraulich behandelt, die Auswertung erfolgt anonym und lässt keine Rückschlüsse auf eine Person zu. 

Unter den Teilnehmern der Befragung werden 10 hochwertige Sitzsäcke von PAX verlost. Die Gewinner werden am 2. Mai 2018 ausgelost und ab dem 10. Mai 2018 informiert. Die Teilnahme an der Verlosung ist freiwillig. Man kann an der Befragung teilnehmen, ohne an der Verlosung teilzunehmen. 

Parallel zu dieser Online-Befragung startet PAX das begleitende Projekt "Fit zum Dienst". Das Projekt hat das Ziel anhand einer Vergleichsgruppe zu untersuchen, ob und wie sich ein gesünderes Leben in den Retteralltag einbinden lässt und wie sich dies auf die Gesundheit auswirkt. Für "Fit zum Dienst" werden Einsatzkräfte im Rettungsdienst gesucht, die nach dem Motto "GERD für alle - alle für GERD" drei Monate lang regelmäßig und anonym Feedback geben. Teilnehmer dieser Befragung können sich für das Projekt "Fit zum Dienst" registrieren. Die Registrierung für "Fit zum Dienst" ist freiwillig und unabhängig von der Befragung. 

Im Voraus ein herzliches Dankeschön für Ihre Mitarbeit und Unterstützung. 

Hier geht es zur Befragung:

Umfrage_GERD_GEsundheitimRettungsDienst

Stephan Dönitz verabschiedet

2018 03 09 doenitzStephan Dönitz war über sieben Jahre stellv. Nationaler Koordinator bei PHTLS Deutschland und hat durch seine unermüdliche Arbeit das internationale Kursformat in Deutschland bereichert. Durch seine intensive Betreuung bei der Übersetzung hat er die deutschen Ausgaben des offiziellen Kursbuches „Präklinisches Traumamanagement“ maßgeblich geprägt.

Stephan Dönitz ist aus gesundheitlichen Gründen aus dem PHTLS Committee ausgeschieden, bleibt uns aber als Kurskoordinator für AMLS und PHTLS verbunden.
Der DBRD Vorsitzende Marco K. König hat sich am 09.03.2018 im Namen des DBRD-Vorstandes und der Mitglieder des PHTLS-Committees bei Stephan Dönitz persönlich bedankt und ihm alles Gute sowie vor allem Gesundheit gewünscht.

Sebastian Jürgen, langjähriger PHTLS-Kurskoordinator und -Instruktor übernimmt seine Stellung im PHTLS-Committe. Der DBRD-Vorstand und die Mitglieder des PHTLS-Committees danken ihm für die Bereitschaft und wünschen ihm ein glückliches Händchen.

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