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DBRD auf dem 134. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Der DBRD ist in diesem Jahr zum ersten Mal wissenschaftlicher Kooperationspartner des 134. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Der Kongress findet vom 21. bis 24. März 2017 im Internationalen Congress Center in München (ICM) statt.

Als Kooperationspartner richtet der DBRD eine Vortragssitzung mit dem Thema „ERC Guidelines 2015“ aus. Die Sitzung findet am 22. März 2017 von 17.30 bis 19.00 im ICM, Saal 13b statt. Wir freuen uns jetzt schon über zahlreiche Zuhörer.

Unter dem folgendem Link kann man das Einladungsvideo des Kongresspräsidenten, Prof. Pohlemann, sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=TXmiLlr0x3w

Weitere Informationen zum Kongress und das Kongressprogramm findet man unter www.chirurgie2017.de

Stichtagsregelung § 32 Abs. 2 NotSanG wird gestrichen

Die Bundestagsfraktionen CDU/CSU und SPD werden einen Antrag in den Gesundheitsausschuss einbringen, der die Stichtagsregelung aufheben wird. Der DBRD begrüßt diese Gesetzesänderung, da es für die Prüfungsvoraussetzung unerheblich ist wann die Rettungsassistentin/ der Rettungsassistent fünf Jahre Berufserfahrung als Prüfungsvoraussetzung nachweisen kann. Nach unseren Informationen werden auch die anderen Bundestagsfraktionen dem Änderungsantrag zustimmen.
Der Wegfall der Stichtagsregelung bedeutet einerseits für viele Betroffene eine kürze Prüfungsvorbereitungszeit sowie Prüfungsdauer. Andererseits werden viele Leistungserbringer deutliche Vorteile haben, da weniger Ausfallpersonal benötigt wird. An der Übergangsfrist bis zum 31.12.2020 wird festgehalten.  Der DBRD rechnet mit einer Gesetzesänderung noch vor der Sommerpause.

Umfrage Altersmanagement/mögliche Perspektiven für ältere MitarbeiterInnen im Rettungsdienst

Trotz zahlreicher Initiativen, Ideen und Aktivitäten ist es bisher leider nicht gelungen, älteren und / oder nicht mehr so leistungsfähigen MitarbeiterInnen eine echte Perspektive im oder außerhalb des Rettungsdienstes systematisch anbieten zu können. Laut Schumann ist nur ein geringer Prozentsatz des Rettungsfachpersonals älter als 45 Jahre. Der Altersdurchschnitt beträgt 28,5 Jahre. Das heißt, dass die meisten Kolleginnen und Kollegen weit vor Eintritt des Rentenalters den Rettungsdienst verlassen.
Das Projekt „AMiR – Alter(n)smanagement im Rettungsdienst“ welches im Rahmen des Programms „Rückenwind - Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert wurde und an dem sich bundesweit fünfzehn DRK Rettungsdienste beteiligten, konnte zwar einige strukturelle Möglichkeiten und Potenziale herausarbeiten die dazu beitragen könnten Gesundheit und Leistungsfähigkeit von MitarbeiterInnen im Rettungsdienst zu erhalten, leider konnte im Rahmen dieses Projekts jedoch keine zufriedenstellende Lösung für den Umgang mit älteren und (physisch sowie psychisch) nicht mehr leistungsfähigen MitarbeiterInnen aufgezeigt werden.

Diese Untersuchung / Umfrage von Hans-Peter Hündorf soll daher dazu beitragen die Gründe für Belastungen sowie das vorzeitige Ausscheiden aus dem Rettungsdienst besser verstehen zu können um neue Wege und Möglichkeiten zu identifizieren, den älteren Kolleginnen und Kollegen möglicherweise bessere Perspektiven zu bieten und das Altersmanagement im Rettungsdienst professionalisieren zu können. Dies betrifft im Übrigen auch und gerade auf noch junge MitarbeiterInnen zu, denn auch sie werden in einigen Jahren einmal zu den Alten gehören und können möglicherweise später von den Ergebnissen dieser Untersuchung profitieren.

Wir würden uns daher sehr freuen, wenn sich möglichst alle Mitarbeitenden im Rettungsdienst – egal ob jung oder alt – an dieser Umfrage beteiligen würden um eine möglichst hohe Repräsentativität der Ergebnisse erzielen zu können. Dafür ganz herzlichen Dank im Voraus!

Die Auswertung erfolgt vollständig anonymisiert und unter Beachtung der einschlägigen Datenschutzbestimmungen.

Hier geht's zur Umfrage: https://www.surveymonkey.de/r/PQ6PQK3

Kontakt:
Hans-Peter Hündorf
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neue Version 1.5 der DBRD Muster-Algorithmen online

Wir haben die neue Version um einige Algorithmen ergänzt und neu geordnet. So sind jetzt noch die Sepsis, Geburt und Neugeborenenversorgung hinzugekommen.
In Kürze werden wir mit weiteren neuen Algorithmen die Version 2.0 herausgeben. Mit dem Jahresbrief im Januar erhalten alle Mitglieder auch wieder eine gedruckte Version kostenfrei nach Hause geschickt

Downloaden könnt ihr die Algorithmen auf der Startseite dieser Homepage unter dem Button Algorithmen.

Eckpunktepapier 2016 zur notfallmedizinischen Versorgung veröffentlicht

Nachdem 2007 das erste Eckpunktepapier erschien, wurde nun eine Überarbeitung des Eckpunktepapiers zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung in der Prähospitalphase und in der Klinik veröffentlicht. Das Papier, an dem der DBRD mitgearbeitet hat, enthält neben Empfehlungen zur Strukturplanung u. a. auch Empfehlungen zum medizinischen Vorgehen gem. der geltenden Leitlinien.

Das Eckpunktepapier steht hier zum Download bereit (386 KB).

DBRD im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten

Am heutigen Tag war der Vorsitzende Marco K. König zu Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten in Berlin. Mit Dr. Harald Terpe vom Bündnis 90/Die Grünen und Lothar Riebsamen von der CDU wurden die rechtlichen Probleme der Schmerzlinderung durch Notfallsanitäter erörtert und unsere Stellungnahme sowie das Rechtsgutachten übergeben. Zudem zeigten sich beide Abgeordneten sehr interessiert wie das Notfallsanitätergesetz durch die Bundesländer umgesetzt wurde und wird.

Sowohl Herr Dr. Terpe als auch Herr Riebsamen haben sich von Anfang an für die damalige Novellierung des Rettungsassistentengesetzes eingesetzt und später das Notfallsanitätergesetz mit verabschiedet.

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