• Home
  • Aktuelles
  • Aktuelles

Weiterhin erhebliche Probleme in NRW bei der Umsetzung des NotSanG

Heute ist der Antrag der CDU Fraktion des Nordrhein-Westfälischen Landtages zur Problematik des Notfallsanitäter veröffentlicht worden.

Der DBRD bedauert es sehr mitanzusehen, dass in den beiden bevölkerungsgrößten Bundesländern die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes regelrecht verschlafen wird. Und dann soll wegen Unfähigkeit der Bundesgesetzgeber einspringen und die Übergangszeit verlängern. Dann sagen wir: „Nein!“

Nordrhein-Westfalen und auch Bayern haben mit einer nicht geringen überheblichen Arroganz den anderen Bundesländern zeigen wollen wie es richtig geht ein Ausbildungsgesetz umzusetzen. Das ist leider gründlich schiefgegangen. Und obwohl es in anderen Bundesländern durchaus Kapazitäten für Ergänzungsprüfungen gibt, verweigern die zuständigen Behörden die Zulassung. Das ist ein Skandal und hat nun rein gar nichts mehr mit Respekt gegenüber den ohnehin nicht besonders von Politikern wertgeschätzten Rettungsassistenten zu tun. Andere Bundesländer wie z. B. Hessen, Niedersachsen, Saarland und Schleswig-Holstein haben sehr früh mit der Umsetzung bekommen. Gleichzeitig gibt es dort auch erheblich weniger Probleme bei der Durchführung der dreijährigen Ausbildung zum Notfallsanitäter. Erschwerend kommt hinzu, dass in NRW erst 2027 Notfallsanitäter auf den RTW verbindlich eingesetzt werden sollen. Damit haben alle Abgeordneten des Nordrhein-Westfälischen Landtages, die der Novellierung des Rettungsgesetzes zugestimmt haben, jeglichen Druck herausgenommen, eine zügige Weiterqualifizierung zu gewährleisten. Aber da die selbigen auch kein Interesse an einer in Deutschland üblichen Mindestqualifikation von Notärzten haben, gleicht sich das dadurch offensichtlich aus. Aber wie sagte ein Leitender Feuerwehrbeamter im Jahre 2014 in einer Sitzung des zuständigen Ministeriums: „In NRW haben wir schon heute eine hohe Qualität im Rettungsdienst. Eigentlich brauchen wir keine Notfallsanitäter.“

pdfAntrag der CDU als PDF zum Download

22.12.2015: Befragung zum Projekt SafetE-car

„Das Projekt „SafetE-car“ stellt sich der Aufgabe, Rettungs- und Pannendienstleister fit für den Einsatz rund ums Elektroauto – sprich fit für die Zukunft zu machen. Schließlich stellen die veränderten technischen Gegebenheiten für viele noch eine große Unbekannte in Bezug auf den korrekten Umgang mit dem Fahrzeug im Schadensfall dar.
Daher werden im Rahmen des Projekts SafetEcar (http://safete-car.de/) alle an potentiellen Einsätzen beteiligte Personengruppen – das heißt Rettungskräfte, Fahrzeughalter, und Pannendienstleister – befragt.
Die aktuelle Online-Befragung richtet sich an alle, die irgendwie im Rettungswesen mit einem Elektrofahrzeug in Kontakt kommen könnten. Vom Leitstellendisponenten bis hin zum Rettungsdienst...

Durch das Ausfüllen dieser Befragung leisten Sie einen Beitrag zur Anpassung der Patientenversorgung an die Elektromobilität und ermöglichen somit auch die Sicherheit für Rettungskräfte bei entsprechenden Einsätzen zu erhöhen.“

Den Link zur Befragung finden Sie hier: http://ww2.unipark.de/uc/SafetEcar/

04.12.2015: Weiteres Highlight für Neumitglieder!

Während des derzeit stattfindenden DIVI-Kongresses in Leipzig konnten wir mit unserem Partner „Springer Medizin“ einen weiteren Vorteil für unsere Neumitglieder verhandeln. Alle Neumitglieder die zum 01.01.2016 in den DBRD eintreten, erhalten zusätzlich zum Buch „Kindernotfälle im Rettungsdienst“ die autorisierte deutsche Übersetzung der ERC Leitlinien 2015 „Kardiopulmonale Reanimation“, die soeben im Heft 8 unseres Verbandsorgans „Notfall + Rettungsmedizin“ veröffentlicht wurde. Auch alle Mitglieder, die zum 01.12.2015 eingetreten sind, wird das über 400 Seiten umfassende Heft im Wert von über 40 € innerhalb der nächsten Wochen nachgesendet.

NORE Cover Leitlinien 2015

01.12.2015: Noch in diesem Jahr Mitglied werden und tolle Prämie sichern!

Der DBRD steht wohl vor seinem erfolgreichsten Jahr in seiner Vereinsgeschichte, auch bei der Mitgliederentwicklung. Da aber noch viele Rettungsdienstmitarbeiter nicht Mitglied im DBRD sind, möchten wir zu unseren ohnehin sehr guten Konditionen auf folgendes Angebot aufmerksam machen:
Jedes Neumitglied, welches in diesem Monat zum 01.01.2016 in den DBRD eintritt, bekommt das Buch „Kindernotfälle im Rettungsdienst“ der Autoren Flake und Scheinichen im Wert von 24,95 € von uns geschenkt. Wer dieses Buch haben will und für 87 € Jahresbeitrag in den Genuss von zahlreichen Vorteilen, wie z. B. Abo der Notfall + Rettungsmedizin, Berufshaftpflicht-, Unfall- und Strafrechtsschutzversicherung, Berufsausweis sowie Ermäßigung auf Fortbildungen, kommen will, braucht nur unter www.dbrd.de das Online-Formular ausfüllen.

Kindernotfalle 4.A

07.10.2015: Mach mit - Studie zur Arbeitszufriedenheit im Rettungsdienst

In einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes  (EMSiG - Preclinical Emergency Medical Services in Germany), welches sich mit der rettungsdienstlichen Versorgung in Deutschland beschäftigt, sollen Daten zur Arbeitszufriedenheit, Arbeitsbelastung und Sicherheitskultur erhoben werden. Wir möchten alle Kollegen aufrufen sich daran zu beteiligen.

immer mehr Einsätze, immer größere Verantwortungsbereiche sowie stetig steigende Anforderungen an die einzelnen Mitarbeiter. Ist das alles überhaupt noch zu schaffen und sind Sie noch zufrieden?
Beteiligen Sie sich an einer Umfrage der Technischen Universität Berlin:
 
Die Umfrage erreichen Sie über folgendem Link:
https://www.soscisurvey.de/Mitarbeiter-im-RD/
 
Weitere Informationen zur Studie bekommen Sie unter:
http://www.mig.tu-berlin.de/berlinhecor/main0/nachwuchsgruppe_und_projekte/emsig1/

24.06.2015: Preis für Qualität im Rettungsdienst - Jetzt bewerben!

Die Aussendarstellung von qualitätsverbessernden Maßnahmen im Rettungsdienst gestaltet sich häufig schwierig. Eine Honorierung solcher Maßnahmen findet oft meist gar nicht statt, denn Qualitätspreise im Gesundheitswesen sind rar und in der Regel nicht auf den Rettungsdienst anwendbar. Bereits zum dritten Mal wird im Jahr 2015 der mit 3000,00 Euro dotierte und vom DBRD als ideeller Träger unterstützte „Preis für Qualität“ im Rettungsdienst ausgeschrieben. Dabei handelt es sich nicht nur um einen deutschen Preis sondern um eine Zusammenarbeit der Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit diesem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die nachweislich eine Qualitätsverbesserung im Rettungsdienst bewirkt haben. Nach dem Motto „von den Besten lernen“ sollen diese Projekte Vorbildcharakter haben und auch auf andere Rettungsdienste übertragbar sein.

Dabei muss es sich aber keinesfalls immer um besonders ausgefallene Projekte handeln. Denn gerade die kleinen Dinge sind es die uns im täglichen Rettungsdienstalltag weiterbringen. Dazu ein kleines klassisches Beispiel:

Bisher hat jeder bei Ihnen im Rettungsdienst mitwirkende Mitarbeiter die Patienten nach bestem Wissen und Können versorgt. Um hier eine einheitliche Vorgehensweise zu implementieren haben sie verbindliche Standards eingeführt, festgeschrieben, geschult und überprüft.

Denken Sie aber immer daran, das nicht nur die Einführung von Standards zu einer Qualitätsverbesserung führen können. Auch die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit, die Umgestaltung eines Hygienebereiches und vieles Mehr können eine Verbesserung bewirken. Scheuen Sie sich also nicht sich auch mit kleinen Projekten zu bewerben.

Die Bewerbungsfrist endet am 30.08.2015.

Die Prämierung der ersten drei Preise wird auf dem 10. Oldenburger Notfallsymposium am 10.10.2015 stattfinden. Dort haben die 10 Finalisten ebenfalls die Möglichkeit ihr Projekt im Rahmen einer Posterpräsentation vorzustellen.

Bewerben sie sich also noch heute. Alle weiteren benötigten Informationen finden sie auf der Webseite: www.qm-preis.de

Den Flyer zur Ausschreibung können sie hier downloaden (2300 kb).

Logo PRINT

10.06.2015: DBRD auf Podiumsdiskussion während der Interschutz

Frank Flake nahm auf dem Messestand der Johanniter-Unfall-Hilfe an einer Podiumsdiskussion zu Chancen und Perspektiven des NotSanG teil. Experten aus dem Sozial- und Rettungswesen tauschten sich darüber aus.

Vor allem die unterschiedliche Umsetzungseschwindigkeit in den einzelnen Bundesländern wurde kritisiert. Hessen und Niedersachsen gehen mit gutem Beispiel voran, während Nordrhein-Westfalen, Bayern und einige andere das Schlusslicht bilden.

Durch die schleppende Umsetzung verschärft, ist hier in den kommenden Jahren neben vielen Problemen auch mit einem massiven Fachkräftemangel zu rechnen.

Ebenfalls kritisch gesehen wurde von allen die derzeit in aller Munde befindliche Telemedizin. Sie stellt kein Allheilmittel dar und kann einen Notfallsanitäter nicht ersetzen. Der Beweis einer Kostenersparnis steht derzeit noch aus.

Interschutz Podiumsdiskussion

Copyright © DBRD Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.