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18.05.2015: DBRD veröffentlicht Taschenkarte „Notfallmedikamente“

Der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD) hat eine Taschenkarte „Notfallmedikamente“ herausgeben, die grundsätzlich dem Medikamentenkatalog des Pyramidenprozesses entspricht. Sie wird unserem Organ der „Notfall + Rettungsmedizin“ in der Ausgabe 04/2015 (Erscheinungstermin 11.06.2015) beiliegen. Unter der Mitarbeit der DBRD-Gremien Vorstand, Beirat und Ärztlicher Beirat entstand eine nützliche Hilfe, die Notfallsanitäter und andere Anwender mehr Sicherheit bei der Medikamentenapplikation geben und Dosierungsfehler vermeiden soll. Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand der jeweiligen Fachinformationen oder orientieren sich an den nationalen oder internationalen Leitlinien der wissenschaftlich medizinischen Fachgesellschaften. Um die Taschenkarte nicht unübersichtlich wirken zu lassen, wurden nur die wichtigsten Angaben zu Wirkstoff, Indikation, Applikationsweg bzw. Darreichungsform sowie Dosierung aufgeführt. Weitergehende und wichtige Informationen sollten dem Anwender bekannt sein.

Diese Taschenkarte wird, wie auch die DBRD Muster-Algorithmen, regelmäßig überarbeitet.
Für konstruktive Rückmeldungen (per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), freuen wir uns.

Download Taschenkarte „Notfallmedikamente“

 

08.05.2015: Rettmobil mit Erfolg beendet

Es ist geschafft! Drei Tage lang haben wir am DBRD- Stand und bei vielen anderen Ausstellern interessante und erfolgreiche Gespräche geführt. Fast 24.000 Besucher haben Europas größte Rettungsdienstmesse besucht, und wir waren ständig beschäftigt. Sehr erfreulich ist, dass wir während der RETTmobil 49 Neumitglieder begrüßen konnten. Anfang Juni ziehen wir die zwei Gewinner für einen AMLS- oder PHTLS-Kurs. Wer noch Mitglied werden will und die Chance auf einen Kurs im Wert von 580 € nutzen möchte, kann unter www.dbrd.de bis heute 23:59 Uhr einen Online-Antrag abschicken. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren direkten Standnachbarn Elsevier und PAX sowie bei allen anderen Förderern wie z. B. Ambu, CTS Medizintechnik, Prometheus, Rescue Trade, Teleflex und ZOLL. Wir sehen uns sicher auf der RETTmobil 2016 wieder. Sie findet statt vom 11.-13.05.2016, wie immer in Fulda.

RETTmobil

02.05.2015: Rettmobil 2015 - Neumitglieder können gewinnen!

Anlässlich der RETTmobil vom 06.-08.05.2015 in Fulda verlosen wir erneut zwei Plätze für die Kurssysteme AMLS, PHTLS oder EPC im Wert von je 580 €. Alle Anträge von Neumitgliedern, die uns am Stand abgegeben werden oder uns zwischen dem 06.05.2015 0 Uhr und 08.05.2015 23:59 Uhr per Post, Fax, E-Mail oder online erreichen, nehmen an der Verlosung teil. Jedes Neumitglied, welches seinen Antrag direkt bei uns am Stand abgibt, erhält noch ein zusätzliches Geschenk. Der DBRD-Stand befindet sich in Halle F mit der Nr. 1211 neben dem Stand von Elsevier und gegenüber von PAX. Übrigens haben wir für alle Interessierten eine kleine Überraschung. Zudem ist der gesamte DBRD-Vorstand vor Ort und steht Rede und Antwort. Also, Werbung für den DBRD machen und vorbei kommen lohnt sich. Wir freuen uns.

Für weitere Infromationen zur Rettmobil auf das Bild klicken Logo Rettmobil 2015

01.05.2015: Kostenlose Eintrittskarten zur Interschutz 2015

Vom 08.-13. Juni 2015 findet die Interschutz in Hannover statt. Die Internationale Leitmesse für Brand- und Katastrophenschutz, Rettung sowie Sicherheit wird alle fünf Jahre veranstaltet, und es sind über 1.400 Aussteller aus 49 Nationen vertreten. Es werden auf der weltweit wichtigsten Messe für Rettung und Brandschutz über 125.000 Besucher erwartet. Alle interessierten DBRD-Mitglieder haben die Möglichkeit eine Freikarte (Tagesticket) im Wert von über 20 € zu erhalten. Einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Namen und Adresse schreiben, und die Eintrittskarte wird rechtzeitig per E-Mail zugeschickt. Die Karten sind nicht übertragbar. Weitere Infos zur Interschutz unter www.interschutz.de

Den Flyer zur Interschutz können Sie hier als PDF (481 KB) downloaden.

01.05.2015: Mitglieder werben Mitglieder - Attraktive Prämie Warnweste

Jedes DBRD-Mitglied erhält bei erfolgreicher Werbung eines neuen Mitglieds ab sofort eine attraktive Prämie. Es handelt sich um eine Warnweste bei welcher auf der Rückseite die Qualifikation Notfallsanitäter, Rettungsassistent oder Rettungssanitäter steht und vorne das DBRD-Logo abgedruckt ist. Um die Prämie zu erhalten einfach ein neues Mitglied werben und die Berufsbezeichnung/ Qualifikation hinter dem Namen des Werbers eingeben und schon wird nach Einzug des ersten Jahresbeitrags die Prämie verschickt.

Bild Warnweste

01.05.2015: DBRD Algorithmen Version 1.3 online

Die neue Version 1.3 der DBRD Algorithmen wurde soeben online gestellt. Es wurden nur kleinere Korrekturen vorgenommen. So ist z.B. beim ACS nun durchgehend die Sauerstofftherapie angepasst.

24.-25.04.2015: EPC Einführung Schweiz im Auftrag der NAEMT

Vom 24.-25.04.2015 fand in Nottwil (Schweiz) der erste EPC (Emergency Pediatric Care) Kurs zur Einführung des Systems in der Schweiz statt. Frank Flake begleitete die Einführung im Namen der NAEMT (National Association of Emergency Medical Technican) und durfte im Anschluss an den Kurs die begehrte Lizenz übergeben. Alle waren sich einig das dieses System die Schweizer Kurslandschaft bereichern wird.

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10.04.2015: DBRD Vortrag auf den 1. Tiroler RD Tagen

Am 10.04.2015 war der 2. Vorsitzende Frank Flake auf den 1. Tiroler RD Tagen in Innsbruck geladen. Hier informierte er die interessierten Teilnehmer über die Notfallsanitäterausbildung in Deutschland. Auch in Österreich finden derzeit große Diskussionen zum Umbruch der dortigen Rettungsdienstausbildung statt. Die Ausbildung in Österreich umfasst 480 Stunden wobei sie auf die 260 Stunden dauernde Ausbildung zum Rettungssanitäter aufbaut. Damit stehen 720 Stunden im Vergleich zur 4800 Stunden dauernden Ausbildung in Deutschland. Trotz der gleichen Bezeichnung "Notfallsanitäter" sind die Ausbildungen und auch die Kompetenzen somit nicht miteinander zu vergleichen.

Bleibt den Kollegen in Österreich zu wünschen das sie mit ihren Bestrebungen Erfolg haben werden, denn auch in Deutschland war dieser Weg steinig und lang.

Tiroler RD Tage

19.03.2015: Erneut Strafverfahren gegen Rettungsassistent eingestellt

Ein Rettungsassistent aus dem Südwesten Bayerns wurde nach einem Einsatz im November 2014 durch einen von ihm nachgeforderten Notarzt angezeigt, da dieser einer Patientin mit stärksten Rückenschmerzen (VAS 10) eigenverantwortlich Esketamin und Midazolam verbreicht hat. Die Patientin hat diese Schmerzlinderung eingefordert und wurde aufgeklärt, dass der Rettungsassistent kein Arzt sei. Bei Eintreffen des Notarztes war die Patientin orientiert und schmerzfrei. Der Notarzt beschwerte sich daraufhin beim Rettungsassistenten, dass er jetzt wegen fehlender Schmerzen keine Befunderhebung mehr machen könne.
Der Notarzt wand sich schriftlich an die Geschäftsleitung des privaten Rettungsdienstes mit folgenden Fragen: „Durch welche Ausbildung hat Ihr Mitarbeiter die erforderliche Kompetenz erworben und auch Ihnen gegenüber nachgewiesen, um diese in „gängiger Praxis“ im Rettungsdienst, in einem Fahrzeug Ihrer Firma, eigenständig und eigenverantwortlich anzuwenden? Auf welcher gesetzlichen Grundlage sind die oben genannten Maßnahmen durchgeführt worden?“
Er erwähnte in dem Schreiben auch, dass er eine Strafanzeige erwägt, die er dann auch getätigt hat. Daraufhin wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Rettungsassistenten wegen Gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat das Verfahren jetzt nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt, da sie nicht genügend Anlass für eine Anklageerhebung sah. Da der Beschuldigte Mitglied im DBRD ist, wurde er von Beginn an durch uns juristisch vertreten. Kosten sind ihm nicht entstanden, da die DBRD-Strafrechtsschutzversicherung in solchen Fällen unterstützt. Dennoch ist es für denjenigen sehr belastend, und wir wünschen ihm für seine zukünftigen Einsätze alles Gute und stets ein kollegiales Team.

16.03.2015: Strafverfahren gegen Rettungsassistent eingestellt

Zweieinhalb Jahre nach einer anonymen Anzeige ist heute das Strafverfahren gegen den Notfallsanitäter und Berufssoldaten Stefan M. vom Amtsgericht Norderstedt (Schleswig-Holstein) eingestellt worden. Die Anklage lautete: „Misshandlung mittels eines gefährlichen Werkzeugs in zwei Fällen.“
 
Hintergrund:
 
Im August 2012 ging eine anonyme Anzeige bei der Polizei ein, in der der damalige Rettungsassistent Stefan M. von einer/einem Kollegin/Kollegen beschuldigt wird im Dienst mehrfach vorsätzliche Körperverletzungen begangen zu haben. Der Beschuldigte arbeitete als Aushilfe bei einem Rettungsdienst in Norderstedt und war hauptberuflich als Berufssoldat im Rettungszentrum des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg tätig. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurden Dienst- und Privaträume des Beschuldigten und die Räumlichkeiten des Rettungsdienstes in Norderstedt durchsucht sowie u. a. die zwei betroffenen Patienten als Zeugen verhört. Direkt nach der Durchsuchung wurde dem Beschuldigten von seinem Dienstherrn bis auf weiteres untersagt auf dem Rettungshubschrauber den Dienst zu versehen. Eine Versetzung an einen anderen Dienstsitz (ohne Rettungsdienst) erfolgte im weiteren Verlauf. Zudem wurden disziplinare Ermittlungen der Bundeswehr eingeleitet. Eine Unschuldsvermutung, was zu den Grundprinzipen eines rechtsstaatlichen Strafverfahrens gehört, galt hier offenbar nicht.
 
Bei den Notfallmedikamenten handelte es sich um Urapidil, MCP, ASS, Heparin, Esketamin und Midazolam, die ohne Nachforderung eines Notarztes gegeben wurden.
 
Die Patientin sagte in der polizeilichen Vernehmung aus, dass sie mit der Versorgung im Großen und Ganzen zufrieden war, es sei ihr egal, ob da ein Arzt dabei gewesen wäre und sie sei mit der Medikamentengabe (u. a. zur Blutdrucksenkung) einverstanden. Der zweite Patient, der Medikamente zur Schmerzlinderung und Beruhigung erhielt, gab bei der Polizei an, dass er die ganze Zeit vor der Medikamentengabe geschrien habe und sehr, sehr starke Schmerzen hatte. Zudem sei auch er mit der Medikamentengabe einverstanden gewesen.
 
Die Verteidigung hat erst nach über sechs Monaten Akteneinsicht erhalten, was u. E. nicht für ein rechtsstaatliches Verhalten spricht. Weiterhin fehlen dem Beschuldigtem seit der Versetzung mehr als 800 € monatlich. Sehr bezeichnend ist, dass nun nach über zweieinhalb Jahren die Gerichtsverhandlung stattgefunden und zudem die Staatsanwaltschaft den Vorwurf von Körperverletzung auf Misshandlung geändert hat. Warum die Staatsanwaltschaft den für den Beschuldigten deutlich höher belastenden Vorwurf erhoben hat, bleibt ein Rätsel. Vielleicht liegt es daran, dass eine Verurteilung bei Körperverletzung unwahrscheinlich gewesen wäre, da die Patienten in die erfolgten Maßnahmen eingewilligt haben und sie nicht gegen gute Sitten verstößt.
 
Das Verfahren wurde nach Verlesen der Anklage und der Anhörung des Angeklagten auf Antrag der Verteidigung gem. § 153a StPO unter Auflage einer Zahlung an eine gemeinnützige Organisation eingestellt. Stefan M. gilt somit als unschuldig.

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