Spezial-Strafrechtsschutzversicherung

Der Versicherungsschutz dieser speziell für Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Rettungshelfer entwickelte Strafrechtsschutz umfasst die Verteidigung gegen den Vorwurf

  • eines Vergehens, dessen fahrlässige wie auch vorsätzliche Begehung strafbar ist;
  • eines nur vorsätzlich begehbaren Vergehens.

Versicherungsschutz besteht insbesondere bei folgenden Vorwürfen:

  • § 323 c StGB Unterlassene Hilfeleistung
  • § 222 StGB Fahrlässige Tötung (auch in Verbindung mit § 13 StGB - Begehen durch Unterlassen)
  • § 223 ff. StGB Fahrlässige Körperverletzung (außer schwere Körperverletzung = Verbrechen)
  • § 239 Freiheitsberaubung
  • § 203 Verletzung von Privatgeheimnissen
  • § 138 StGB Nichtanzeige geplanter Straftaten 
  • § 258 Strafvereitelung 
  • Verletzung von Datenschutzrechten (als Ordnungswidrigkeit)

Diese Versicherung übernimmt folgende Kosten:

  • Verfahrenskosten
  • Eigene Rechtsanwaltkosten (auch über den gesetzlichen Gebührenrahmen RVG - Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) hinausgehend, soweit die vereinbarte Vergütung angemessen ist
  • Reisekosten des Rechtsanwalts
  • Eigene Sachverständigenkosten 
  • Reisekosten einer versicherten Person
  • Übersetzungskosten
  • Nebenklagekosten
  • Kautionskosten 

Bei dem Vorwurf eines Verbrechens besteht kein Versicherungsschutz. Bei Vorsatztaten besteht Versicherungsschutz, solange keine rechtskräftige Feststellung wegen vorsätzlicher Begehung einer Straftat erfolgt. Bei Verurteilung (Vorsatztat) sind die erbrachten Leistungen zurückzuerstatten.

Die Versicherungssumme beträgt je Person 150.000 €, die Selbstbeteiligung pro Schadenfall beträgt 150 €.

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