Deutlich hörbar-
unser Einsatz für den Rettungsdienst.


Stellungnahmen

  • 05. Mai 2022

    Am 28. März 2022 wurde in der Zeitschrift „Der Notarzt“ der Artikel „Delegierbarkeit von eigenständigen heilkundlichen Tätigkeiten an Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter: Ergebnisse einer Umfrage unter den ÄLRD Bayern“ veröffentlicht

    Darin wird ausführlich dargelegt, dass die Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) im Freistaat Bayern von 43 zur Diskussion stehenden heilkundlichen Maßnahmen lediglich zwölf Maßnahmen im Konsens als delegierbar nach § 4 Absatz 2 Nummer 2 Buchstabe c (sogenannte 2c-Maßnahmen) einschätzen, davon nur vier Maßnahmen als delegierbar mit starkem Konsens. Zu diesen als delegierbar eingeschätzten Maßnahmen gehören unter anderem die Blutzuckermessung, die intravenöse Zugangsanlage, das Absaugen über eine Trachealkanüle und die Sauerstoffgabe. Zusammenfassend wird in der Publikation klargestellt, dass zur Delegation durch die ÄLRD im Freistaat Bayern lediglich unkritische Zustandsbilder ohne Notarztindikation infrage kommen, da eine eindeutige Beschreibung erforderlich sei, die keinen Ermessensspielraum für die Notfallsanitäter zulasse.

  • 04. Juni 2021

    Der DBRD nimmt Stellung zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „Im Notfall gut versorgt – Patientengerechte Reform der Notfallversorgung“ (BT-Drucksache 19/5909)

  • 04. Juni 2021

    Der DBRD nimmt Stellung zum Antrag der Fraktion der FDP „Notfallversorgung neu denken – Jede Minute zählt“ (BT-Drucksache 19/16037)

  • 08. Dezember 2020

     Die Bundesregierung hat den Entwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes ins Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Nachdem die 1. Lesung bereits stattgefunden hat, findet am 16.12.2020 eine öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages (per Video) statt, an der auch der DBRD teilnimmt. Leider ist auch dieser Vorschlag nicht geeignet Notfallsanitätern die längst überfällige Rechtssicherheit zu geben. Zudem würde bei Inkrafttreten das bisherige Ausbildungsziel ad absurdum geführt werden, und der Rettungsdienst fällt in die 1980‘er Jahre zurück.

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Anmerkung: Um die Lesbarkeit der Informationen zu erleichtern, wird bei Personenbezeichnungen in der Regeldie männliche Form verwendet. Es sind jedoch jeweils Personen aller Geschlechter gemeint.

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