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DBRD-Landesgruppe Sachsen gegründet

AM 17.10.2020 wurde in Dresden die Landesgruppe Sachsen gegründet.

Peter LorenzNach der Begrüßung und einem Bericht über die aktuellen Entwicklungen im DBRD durch den Vorsitzenden Marco K. König, wurde Peter Lorenz, B.Sc., Notfallsanitäter und Praxisanleiter, zum Landesgruppensprecher gewählt. Weitere Mitglieder sind Tom Heinze, Florian Rodehorst und Rico Schreier (heute nicht anwesend). Die drei Landesgruppenmitglieder sondierten zunächst die Herausforderungen und dringende Anliegen, welche z. B. das Rettungsdienstgesetz, die Ausschreibungsproblematik, das berufliche Selbstverständnis und die Supervision sind.

Mitglieder, die Interesse an einer Mitarbeit haben und in Sachsen arbeiten, können gerne eine Nachricht mit einem Kurzprofil an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben.

 

 

2020.10.17 SN

Landesgruppe Niedersachsen gegründet

Am 24.09.2020 wurde in Oldenburg die Landesgruppe Niedersachsen gegründet.

Philipp RoghmannIn Anwesenheit der Vorstandsmitgliedern Marco K. König und Frank Flake, wurde Notfallsanitäter Philipp Roghmann aus Cloppenburg zum Landesgruppensprecher gewählt. An Themen mangelt es in Niedersachsen nicht, und so diskutierten die neun Mitglieder erste Anliegen, wie z. B. NKTW, Gemeinde-Notfallsanitäter, APVO-RettSan, digitale Dokumentation, Selbstverständnis und Außenwirkung des Notfallsanitäters, Versorgungsqualität, Umsetzung der NUN-Algorithmen sowie die Zusammenarbeit des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes.

DBRD Arbeitstagung

Vom 10.-12.07.2020 fand in der DBRD Geschäftsstelle in Lübeck die Arbeitstagung von Vorstand, Beirat und Ärztlichem Beirat statt.

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Notfallsanitäter werden von der Politik im Stich gelassen

– Protestaktion für mehr Rechtssicherheit –


Seit vielen Jahren setzt sich der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst e. V. (DBRD) für mehr Rechtssicherheit ein, damit Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ihre Tätigkeit nicht länger im rechtfertigenden Notstand ausüben müssen. Trotz vieler Gespräche ist die Politik, allen voran Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, immer noch nicht bereit, Klarheit in diesem rechtsfreien Raum zu schaffen.

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Stellungnahme zum IfSG und kostenlose Rechtsberatung auch für Nichtmitglieder

Stellungnahme zum Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (§ 5a IfSG neu) als Begründung einer Kompetenz zur Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten im Rettungsdienst

Aufgrund der vielen Fragen zur Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und den Vorgaben in Baden-Württemberg und Bayern, haben wir eine Stellungnahme vom Fachanwalt für Medizinrecht Herrn Dr. Brock aus Lübeck in Auftrag gegeben.

Herr Dr. Brock kommt u. a. zu der Erkenntnis, dass die Ärztlichen Leiter der Rettungsdienste (ÄLRD) zwar invasive Maßnahmen freigeben, aber keine verbieten können. Es ist jedoch bei sog. 1c-Maßnahmen wichtig, dass sich die Notfallsanitäter nur auf § 5a IfSG sicher berufen können, wenn sich die epidemische Lage auch auf den Rettungsdienst vor Ort  auswirkt. Insofern sollte u. a. auf eine Notarztnachforderung nicht verzichtet werden, wenn dies vorher vom ÄLRD oder einer zuständigen Behörde vorgeschrieben wurde.

Sollte sich ein Notfallsanitäter wegen invasiven Maßnahmen gem. § 4 Abs. 2 Nr. 1c Notfallsanitätergesetz arbeits- und/oder strafrechtlich verantworten müssen, bieten wir auch Nichtmitglieder während der durch Sars-Cov-2 verursachten epidemischen Lage nationaler Tragweite und dem damit in Kraft getretenen § 5a Infektionsschutzgesetz, unter den unten angegebenen Voraussetzungen, eine kostenlose Rechtsberatung an. Für Mitglieder werden wir, wie gewohnt, zudem die Gerichts- und Klagekosten sowie alle weiteren Gebühren tragen.

Dies gilt dann, wenn bei der invasiven Maßnahme folgende Grundsätze beachtet wurden:

  • Der Patient war mit der Maßnahme einverstanden.
  • Die Versorgung war leitliniengerecht.
  • Der Notfallsanitäter beherrschte die Maßnahme.
  • Die Maßnahme war indiziert.
  • Der Patient wurde einem Arzt übergeben, oder es wurde ein Arzt zeitnah über die Maßnahme informiert.
  • Die Dokumentation wurde lückenlos geführt.

Zur Rechtsberatung sind möglichst alle Dokumente (keine Patientendaten) per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu schicken.

pdfDie Stellungnahme kann hier heruntergeladen/betrachtet werden (PDF, 1,5 MB).

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